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Januar 2008
Automatisches LSC Messgerät LodeStar 300 SL mit TDCR Technik (Betacounter )
Auf der Basis von mehr als 900 LSC – Geräten des Typs Triathler hat Hidex-Oy ein weiteres Messgerät für die Flüssigszintillationsmesstechnik auf den Markt gebracht – den automatischen
Probenwechsler LodeStar 300 SL.
Der LSC Probenwechsler LodeStar 300 SL (Betacounter) ist ein kompakter Messplatz, der auch in einem kleinen Labor noch Platz findet aufgrund seiner Dimension von 51 cm Breite, knapp 60 cm Tiefe und
seiner Höhe von weniger als 70 cm sowie einem Gewicht von weniger als 100 kg.
LSC Messgerät LodeStar 300 SL mit Rackplate für 20 ml Vials
Das Herz des Messgerätes ist eine Messkammer, die mit 3 speziellen, ausgewählten Photomultipliern umgeben ist. Diese Geometrie erlaubt eine hohe Empfindlichkeit in
Kombination mit der Möglichkeit einer 2-fach und einer 3-fach Koinzidenzmesstechnik. Mit der TDCR-Methode (Triple-Double-Coincidence-Ratio) ist eine automatische
Quenchkorrektur für Betastrahler möglich ohne Verwendung eines externen Standards zur Quenchkorrektur. Für viele Messungen empfiehlt sich die optionale Temperaturkontrolle (15°C).
Der LSC Probenwechsler LodeStar 300 SL ist für die Verwendung von 7 ml ( 96 Stück) oder 20 ml Vials ( 40 Stück) ausgelegt. Die Vials werden jeweils über eine
Beladeeinrichtung aus einer Kassette in die Messkammer gebracht. Der LodeStar 300 SL ist in der Standardversion und optional in einer Low-Level Version erhältlich. Optional
können beide Varianten mit der schon beim Triathler bewährten α-/β-Trennung
ausgestattet werden. Ein Vielkanalanalysator für die β- und einer für die α-Messung mit jeweils 1024 Kanälen gestatten die Analyse der Spektren. Zur Quenchkorrektur für die
Betamessung können Quenchkurven aufgenommen und gespeichert werden, optional auch mit einem externen Standard (Eu-152, Aktivität unter der Freigrenze).
Der LSC Probenwechsler LodeStar 300 SL verwendet standardmäßig die schon vom Triathler bekannte Software ComFiler CSV, die die Benutzung des LodeStar 300 SL
aus dem PC ermöglicht und für sämtliche Daten und Ergebnisse eine Speicherung in Excel über ein Makro zulässt. Optional steht die MicroWin 2000 Software zur Verfügung, eine
auf MS-Windows basierende Software, die von Hidex-Oy auch für den MultiLabel Plate Reader Chameleon verwendet (Modifikation) wird. Die MicroWin 2000 Software
verwendet Menüleisten, Symbolleisten, Navigationsleisten und Messleisten zur optimalen Bedienung und zur:
- Festlegung von Parametern für die Messungen
Berechnungen von Ergebnissen
Berechnung von Nachweisgrenzen
Nutzung von statistischen Modulen
Erstellung eigener Berechnungsformeln
In Datendateien werden die Rohdaten der Messung gespeichert sowie die entsprechenden Angaben zur Probenidentifikation. Sämtliche Daten können nach Excel exportiert werden.
Mit dem LSC Probenwechsler LodeStar 300 SL können Messungen von H-3 nach REI sowie Messungen von H-3 und Alfa-Gesamt nach KTA 1504 durchgeführt werden.
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Technische Daten:
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Bemaßung und Gewicht:
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Breite: 510 mm; Höhe: 650 mm; Tiefe: 550 mm; < 100 kg
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Elektrischer Anschluss:
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220 V +/- 10 %, 50 – 60 Hz; < 900 VA
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Umgebungsbedingungen:
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15°C – 35°C
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Relative Feuchte:
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30% bis 85%
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Schnittstellen:
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RS 232; USB: Option
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Radiologische Daten (vorläufig):
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Energiebereich β’s:
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0 – 2.000 keV
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Energiebereich α’s:
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0 – 10.000 keV
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Efficiency:
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H-3 unquenched > 65%; H-3 (8 ml water sample, 12 ml AquaLight) > 26% C-14 unquenched >95% α`s ( Po-210,U-234/U-238,Am-241,Rn-222,Ra-226) > 95%
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Nulleffekt:
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H-3 Standard: 9 cpm (8 ml water sample, 12 ml AquaLight) C-14 unquenched: 9 cpm α`s ( Po-210,U-234/U-238,Am-241,Rn-222,Ra-226) < 0,5 cpm in Plastik Vials
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Nachweisgrenzen1:
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H-3 Standard: < 10 Bq/l (8 ml water sample, 12 ml AquaLight)
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E2/B
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H-3: > 81 (8 ml water sample, 12 ml AquaLight); H-3: 352 (unquenched) C-14: 1.000 (unquenched)
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Die Vorteile des LodeStar 300 SL sind:
- Kompaktes Gerät - Geringe Abmessungen - Niedriges Gewicht
- Optimierte Detektorgeometrie zur flexiblen Quenchkorrektur
- TDCR-Methode zur Quenchkorrektur bei Betastrahlern erfordert keine externe Quelle
- Moderne Software auf Windows
- Schnelle Optimierung der α-/β-Trennung über FOM Methode
- Leichter Zugriff auf Primärdaten (Stichwort: Excel)
- Moderne Schnittstelle
- Optimales Preis/Leistungsverhältnis
1. NWG = V-1 K ( k1a + k1-b) ; k1a + k1b = 4,6; t0 = 2 x 24h; Messzeit tb= 4 Stunden;
(NWG in Anlehnung an DIN 25482, Teil1, ISO 11929 part 1)
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